Unterstützende Entspannungsverfahren
Zur Ruhe kommen und den eigenen Körper bewusster wahrnehmen.
Anspannung, innere Unruhe und Stress können sich sowohl auf unsere Gedanken als auch auf unseren Körper auswirken. Entspannungsverfahren können die psychotherapeutische Arbeit ergänzen und dabei helfen, Anspannung bewusster wahrzunehmen und Momente der Ruhe in den Alltag zu integrieren.
Je nach deinem Anliegen nutze ich unter anderem Elemente aus dem Autogenes Training (AT) und der Progressive Muskelentspannung (PMR).
Autogenes Training
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das in den 1920er-Jahren von dem Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt wurde. Dabei wird die Aufmerksamkeit mithilfe bestimmter Formeln bewusst auf körperliche Empfindungen wie Wärme, Schwere oder einen ruhigen Atem gelenkt.
Entspannung bewusst wahrnehmen
Durch regelmäßiges Üben kann das Autogene Training dabei unterstützen, körperliche Anspannung bewusster wahrzunehmen und einen Zustand von Ruhe und Entspannung zu fördern.
In meiner therapeutischen Arbeit kann ich Elemente des Autogenen Trainings einsetzen, wenn Entspannung und Körperwahrnehmung für dein Anliegen hilfreich sein können. Übungen lassen sich anschließend auch in den Alltag integrieren.
Progressive Muskelentspannung
Die Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson ist ein Entspannungsverfahren, bei dem verschiedene Muskelgruppen nacheinander bewusst angespannt und wieder entspannt werden.
Anspannung und Entspannung bewusst erleben
Durch den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung wird die Aufmerksamkeit gezielt auf körperliche Empfindungen gelenkt. Dadurch kannst du lernen, Unterschiede zwischen Anspannung und Entspannung bewusster wahrzunehmen.
PMR lässt sich nach entsprechender Anleitung selbstständig üben und gut in den Alltag integrieren. In meiner therapeutischen Arbeit kann sie unterstützend eingesetzt werden, wenn körperliche Anspannung, innere Unruhe oder Stress eine Rolle spielen.
Welche Entspannungsverfahren wir einsetzen, richtet sich nach deinem Anliegen und deiner persönlichen Situation. Sie können die psychotherapeutische Arbeit ergänzen, ersetzen aber nicht die Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Themen.
